Förderung nach dem Deutsch-Französischen Abkommen

November 2014

- Evaluierung der Förderjahre 2001 bis 2012 -

Die von der FFA und dem französischen CNC eingerichtete Zusatzvereinbarung zum deutsch-französischen Filmabkommen, der sogenannte „Minitraité“, hat zwischen den Jahren 2001 und 2012 insgesamt 113 Filme mit 29,65 Millionen Euro gefördert. Dabei halten sich die Beteiligungen  der Produktionskosten von Seiten der deutschen (41 Prozent) und französischen (46 Prozent) Hersteller in etwa die Waage. 14 Prozent der deutschen Herstellungskosten wurden von einem Produzenten aus einem dritten Herstellerland  finanziert, wobei  Italien, Belgien und die Schweiz die häufigsten Koproduzentenländer waren. Das Verhältnis von majoritär produzierten Projekten war im Großen und Ganzen ausgeglichen: 56 Prozent der geförderten Projekte wurden majoritär von französischer Seite produziert, 42 Prozent  hatten einen majoritär deutschen Hersteller. Zudem lässt sich feststellen, dass Minitraité-Filme sowohl in Deutschland  als auch in  Frankreich ähnlich häufig uraufgeführt wurden. Der erfolgreichste Minitraité-geförderte Film bis 2012 ist der in beiden Ländern im Jahr 2006 gezeigte Film DAS PARFUM von Tom Tykwer.

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