Kinoförderung

Die Kinoförderung durch die FFA hat zum Ziel, die flächendeckende und vielfältige Kinostruktur sowie deren Qualität sowohl in den Städten als auch in ländlichen Regionen zu stärken und zu erhalten. Es gibt eine Förderung nach dem Projektprinzip und eine Förderung nach dem Referenzprinzip. Darüber hinaus kann die FFA eine Zusatzkopienförderung gewähren.

Projektkinoförderung

Filmförderungsgesetz (FFG): §§ 56, 57, 58 FFG

Zur Modernisierung und Verbesserung von Kinos sowie Kinoneubauten, sofern sie der Strukturverbesserung dienen, können Förderungen bis zu 200.000 Euro, in Ausnahmefällen bis zu 350.000 Euro gewährt werden. Maximal werden von der FFA 50 Prozent der Gesamtinvestitionen anerkannt, davon bis zu 30 Prozent als Zuschuss und 70 Prozent als zinslose Darlehen mit einer Laufzeit bis zu 10 Jahren.

Zusätzlich zu den herkömmlichen Förderungen werden Maßnahmen zur Herstellung von Barrierefreiheit im Sinne des Behindertengleichstellungsgesetzes §4 in den Kinos als Zuschuss gewährt  – z. B. das digitale Equipment für Audiodeskription und / oder Untertitel als Zuschuss. Die Förderung bezieht sich auf 50 Prozent des Vorhabens.

Kinobetreiber können auch Fördermittel für unterschiedliche Investitionsvorhaben beantragen, die im Umfeld der Digitalisierung anfallen. Dies betrifft beispielsweise die Klimatisierung des Vorführraums, Elektro- und Kabelarbeiten bauseits oder die Anschaffung von Silberleinwänden und den damit verbundenen Halterungen. Zudem können Förderungshilfen zur digitalen Zweitausrüstung beantragt werden.

Für Maßnahmen der vertraglich vereinbarten Zusammenarbeit von Kinos, sowie für außergewöhnliche oder beispielhafte Werbe- oder Marketingmaßnahmen, sowie für sonstige Maßnahmen, die geeignet erscheinen, die Wettbewerbsfähigkeit der Kinos insgesamt zu stärken und ihre flächendeckende Erhaltung zu sichern, können Zuschüsse bis zu 200.000 Euro gewährt werden.

Die gutachterliche Beratung von Kinos kann mit Zuschüssen bis zu 5.000 Euro, die Aufführung von Kurzfilmen als Vorfilm im Kino mit Zuschüssen in Höhe von bis zu 2.000 Euro unterstützt werden.

Teilerlass von Altdarlehen: Statt einer solchen Förderungshilfe kann die FFA auch unter bestimmten Voraussetzungen für Maßnahmen zur Modernisierung und Verbesserung von Kinos sowie zur Neuerrichtung, wenn sie der Strukturverbesserung dient, 50 Prozent der bei der FFA bestehenden Restschuld aus einem laufenden Darlehen für eine frühere Förderung erlassen.

Anträge können von den Kinobetreibern zu den jeweiligen Antragsfristen gestellt werden. Die dafür zuständige Unterkommission Kino kommt in der Regel zweimal im Jahr zusammen.

Online-Antrag zur Kinoförderung - Digitale Antragsannahme

Anträge auf Kinoförderung (ausgenommen Kurzfilm und außergewöhnliche Werbe- und Marketingsmaßnahmen) können digital in unserem Antragstool gestellt werden.

Hier können Sie Anträge auf Kinoförderung stellen

Um eine möglichst reibungslose Antragsbearbeitung zu gewährleisten, bitten wir die Antragsteller, vor der Einreichung Kontakt zum Team der FFA-Kinoförderung aufzunehmen. Bitte beachten Sie, dass mit der Maßnahme erst mit Datum der Förderentscheidung begonnen werden darf.

Kontakt

Eva Matlok

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Eva Matlok
Teamleitung Kinoförderung
Tel.: 030 - 27 57 7 - 322
Fax: 030 - 27 57 7 - 333
E-Mail: matlok@ffa.de

Katja Brück Long Titel

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Katja Brück
Teamassistenz
Sachbearbeiterin Kurzfilm als Vorfilm
Tel.: 030 - 27 57 7 - 315
Fax: 030 - 27 57 7 - 333
E-Mail: brueck@ffa.de

Claudia Zeitler

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Claudia Zeitler
Förderreferentin
Tel.: 030 - 27 57 7 - 324
Fax: 030 - 27 57 7 - 333
E-Mail: zeitler@ffa.de

Sandra Küchler

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Sandra Küchler
Förderreferentin
Tel.: 030 - 27 57 7 - 323
Fax: 030 - 27 57 7 – 333
E-Mail: kuechler@ffa.de

Auszahlung

Beate Schönherr

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Beate Schönherr
Förderreferentin
Tel.: 030 - 27 57 7 - 319
Fax: 030 - 27 57 7 - 333
E-Mail: schoenherr@ffa.de

 

Referenzkinoförderung

Filmförderungsgesetz (FFG): §§ 56, 57, 58 FFG

Das Referenzprinzip ermöglicht dem Kinobetreiber eine nachträgliche Förderung für bereits erreichte Zuschauererfolge zu bekommen. Dazu zählen außergewöhnliche Besucherzahlen für deutsche und sonstige Filme aus Mitgliedstaaten der EU oder aus einem anderen Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) bzw. aus der Schweiz. Referenzkinoförderung kommt Kinos zugute, die mindestens 5.000 Referenzpunkte pro Leinwand erreichen.

Referenzpunkte erhält ein Kino (Leinwand), das mit dem Kinoprogrammpreis der BKM ausgezeichnet wurde oder mit dem entgeltlichen Abspiel von o.g. Filmen den 1,5-fachen Wert (Prozent) des Zuschauermarktanteils erzielt hat. Weiterhin erhält ein Kino Referenzpunkte pro Besucher, in denen das entgeltliche Abspiel von o.g. Filmen den doppelten Wert (Prozent) des Zuschauermarktanteils des deutschen Films im vergangenen Kalenderjahr erreicht hat. Je nach Antragsvoraussetzung können ein bis drei  Referenzpunkte pro Besucher erreicht werden.

Die Zuschüsse werden für die Modernisierung, Verbesserung und Neuerrichtung von Kinos gewährt. Darüber hinaus können die Fördermittel für Werbemaßnahmen von deutschen und europäischen Filmen, aber auch für außergewöhnliche oder beispielhafte Werbe- oder Marketingmaßnahmen verwendet werden.

Die Förderung wird frühestens drei Monate nach Ablauf eines Wirtschaftsjahres ausgezahlt.

Antragsformular

Sehr geehrte Antragsteller!

Die Frist für die Antragstellung von Referenzkinoförderung für das Berechnungsjahr 2015 ist abgelaufen.

Die nächste Antragstellung für das Jahr 2016 ist ab dem 15. Februar 2017 möglich. Das entsprechende Formular wird dann an dieser Stelle bereitgestellt, ebenso wie die für die Antragstellung nachzuweisenden Filmbesucher-Besuchermarktanteile 2016 bekanntgegeben.

Kontakt

Beate Schönherr

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Beate Schönherr
Förderreferentin
Tel.: 030 - 27 57 7 - 319
Fax: 030 - 27 57 7 - 333
E-Mail: schoenherr@ffa.de

Treuhandmodell

Im Rahmen des Treuhandmodells für Kriterienkinos wickelt die FFA im Auftrag der teilnehmenden Filmverleiher Meldungen und Zahlungen der Virtual Print Fee (VPF) für Kino und Verleih treuhänderisch ab. 

Kontakt

Claudia Zeitler

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Claudia Zeitler
Förderreferentin
Tel.: 030 - 27 57 7 - 324
Fax: 030 - 27 57 7 - 333
E-Mail: zeitler@ffa.de

BKM-Digitalisierungsförderung für kleine Kinos

Bis 2015 gewährte die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) Förderhilfen für die erstmalige technische Umstellung bestimmter Kinos mit Sitz in Deutschland auf digitales Abspiel (Digitalisierung). Die Maßnahme endete zum 30. Juni 2015, Anträge können nicht mehr gestellt werden.

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