3D-Film: Nie war er so wertvoll wie heute / FFA legt Detailbetrachtungen zum Kinojahr 2016 vor

30.06.2017

3D-Filme haben als Umsatzträger für den deutschen Kinomarkt erneut an Bedeutung gewonnen. Sowohl bei den Besucherzahlen als auch im Umsatz erreichte der 3D-Film die höchsten Anteile im Vergleich zum Gesamtkinomarkt. Mit einem Box-Office von 296 Mio. Euro machten 3D-Vorstellungen 29 Prozent aller Ticketumsätze aus – und lagen nur 3 Prozent unter dem 3D-Box-Office des Ausnahmejahres 2015 (Gesamtmarkt: -12%). 26 Mio. gelöste Kinotickets (-5%, Gesamtmarkt: -14%) und damit fast jeder vierte Besuch (23%) entfiel auf einen 3D-Film. Auffällig ist, dass 3D-Filme beim Blick auf den Anteil der 3D-Besucher im Verhältnis zur Gesamtbesucherzahl deutliche Unterschiede aufweisen. So wurden unter den zehn erfolgreichsten 3D-Filmen zum Beispiel neun von zehn Kinotickets (90,2%) für den Actionfilm DOCTOR STRANGE in 3D gelöst, für die Animationsfilme ZOOMANIA (41,8%) und PETS (44,4%) jedoch noch nicht einmal jedes Zweite. Die Zahlen entstammen zwei neuen FFA-Studien mit den Titeln „Kinobesucher deutscher Filme 2016" und „Kinobesucher von 3D-Filmen 2016", mit denen die Filmförderungsanstalt zum fünften Mal in Folge Teilbereiche aus der bereits vorgelegten Studie „Der Kinobesucher 2016“ detailliert betrachtet.

Weitere Details aus beiden Studien:

  • Die meisten 3D-Tickets wurden erneut an 10- bis 19-Jährige verkauft (5,8 Mio.);
  • Im Jahr 2016 sahen 11,8 Mio. Personen einen 3D-Film – 1,9 Mio. Besucher weniger als im Jahr davor;
  • Weit mehr als ein Drittel (39%) aller Kinobesucher sahen 2016 im Kino mindestens einen 3D-Film –aber jeder zehnte 3D-Besucher (12%) des Jahres 2016 war in den zwei Jahren davor überhaupt nicht im Kino;
  • Der deutsche Film konnte 2016 mit einem Gesamtumsatz von 208 Mio. Euro nicht an das Ausnahmejahr 2015 (319 Mio. Euro) anknüpfen;
  • Der Besucher deutscher Kinofilme bleibt mit 42 Jahren älter als der Gesamtkinobesucher mit knapp 38 Jahren – wobei die Gruppe der über 50-Jährigen einen Besucheranteil von 39 Prozent ausmacht, 12 Prozent mehr als die Altersgruppe im Gesamtmarkt darstellt;
  • Mehr als jeder zweite deutsche Film (55%) wurden vorrangig in kleineren Kinos mit bis zu sechs Sälen gesehen;
  • Im Jahr 2016 schaffte es nur ein Film das Kinopublikum über alle Altersklassen hinweg zu begeistern: WILLKOMMEN BEI DEN HARTMANNS lag als erfolgreichster deutscher Film des Jahres in allen Altersgruppen auf Platz eins oder zwei;
  • Mehr als ein Drittel aller Besucher eines deutschen Films sahen im Vorjahr eine Komödie im Kino – während im Gesamtmarkt nur jeder fünfte Kinobesucher (19%) für dieses Genre ein Ticket löste;

Die Studien „Kinobesucher deutscher Filme 2016“ und „Kinobesucher von 3D-Filmen 2016“ sind Bestandteile der Studie „Der Kinobesucher“ und werden von der FFA seit 2012 in eigenständigen Studien veröffentlicht. Die Analysen basieren auf Daten des Individualpanels der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). Das Panel befragt regelmäßig 25.000 Teilnehmer zu ihrem Kinobesuch und ist repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 10 Jahre.

Beide Studien stehen ab sofort zum Download bereit unter www.ffa.de.

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Thomas Schulz
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