Programmkinos in der Bundesrepublik Deutschland und ihr Publikum in 2003

November 2004

Zu wichtigen Garanten von Vielfalt und Kontinuität in der Kinobranche werden immer mehr die Programmkinos. Dies ist das Fazit der jüngsten Programmkino-Studie der FFA, die den Vergleichszeitraum 2001 zu 2003 analysiert. So fiel der Besucherrückgang in den Arthouse-Kinos mit 11 Prozent deutlich geringer aus als im Bundesdurchschnitt (16 Prozent). Die meist kleineren Spielstätten haben offensichtlich ein besonders treues Publikum: Es ist eher älter, besser gebildet, stärker an Inhalten denn an Special Effects interessiert - und kommt häufig aus Single-Haushalten. Die größere Sitzplatzauslastung und das immer größer werdende Angebot haben inzwischen auch die Betreiber größerer Kinos aufmerksam werden lassen - in Spielstätten mit sieben und mehr Leinwänden werden immer häufiger auch Arthouse-Filme gezeigt. Die Bundesländer Berlin, Bayern und Baden-Württemberg verfügen über die größte Programmkino-Dichte, Mecklenburg-Vorpommern über die geringste. Im Saarland war im Jahr 2003 sogar überhaupt kein reines Programmkino zu finden.

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Liebesdings (c) Constantin
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Alfons Zitterbacke - Endlich Klassenfahrt! (c) X Verleih
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Die Biene Maja - Das geheime Königreich (c) Leonine
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Bibi & Tina - Einfach anders (c) DCM
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Die Känguru-Verschwörung (c) X Verleih
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Over & Out (c) Warner
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Der junge Häuptling Winnetou (c) Leonine
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Nicht ganz Koscher (c) enigma Film
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Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush (c) Pandora
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