FFA-Studie „Kinobesucher 2019“: Erholung auf allen Gebieten, Rekordwerte beim Verzehr

04.05.2020

Im vergangenen Jahr hat sich der deutsche Kinomarkt im Vergleich zum Vorjahr bekanntlich erholt. Was diese Erholung unter soziodemografischen, konsumrelevanten und filmspezifischen Aspekten bedeutet, analysiert die FFA-Studie „Kinobesucher 2019“, die auch das Kinojahr (u.a. Umsatz, Preise, Besuchsintensität und ‑reichweite) umfassend und detailliert darstellt.

Einige Ergebnisse:

2019 wurden nach Angaben der GfK 113 Mio. Kinotickets verkauft – 13 Mio. und 13 Prozent mehr als 2018. Für deutsche Filme (inkl. Koproduktionen) wurden 24,5 Mio. Tickets verkauft, 4 Prozent mehr als 2018.

Die Zahl der Personen, die im vergangenen Jahr ein Kino besuchten, stieg um 5 Prozent auf 25,7 Mio. – der höchste Wert nach dem Rekordjahr 2015. Deutsche Filme sahen 12,9 Mio. Personen, 6 Prozent mehr als 2018.

Die Besucherreichweite gemessen an der Gesamtbevölkerung lag bei 38 Prozent, knapp 2 Prozentpunkte mehr als 2018. Am kinoaffinsten nach Reichweite waren erneut die 10- bis 19-Jährigen, von denen 68 Prozent mindestens 1 Mal ins Kino gegangen sind. Die Kinoreichweite bei SVoD-Nutzer*innen ist mit 54 Prozent erheblich höher als die von Personen ohne VoD-Abo.

Die Besuchsintensität stieg um 8 Prozent auf 4,4 Besuche pro Person. Am häufigsten gingen die 30- bis 39-Jährigen: durchschnittlich 5 Mal.

Die Zahl der Personen, die online Kinokarten im Vorverkauf kauften, stieg im Vergleich zum Vorjahr um 35 Prozent auf 8,0 Mio. Die Zahl der Personen, die am Tag der Vorführung ihr Ticket online kauften, stieg sogar um 45 Prozent auf 5,1 Mio.

Mit 555 Mio. Euro gaben die Kinogäste das meiste Geld für Snacks und Getränke seit Beginn der Datenerhebung aus, auch der Verzehr-Anteil am Kinoumsatz erreichte mit 35 Prozent, genau wie der Anteil der Gäste, die überhaupt etwas verzehrt haben – 61 Prozent – Rekordwerte.

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Info: Die FFA veröffentlicht seit 28 Jahren regelmäßig Studien über die Struktur des Kinobesuchs und die Entwicklung im Besucherverhalten. Grundlage für die Auswertungen ist das Individualpanel Media*Scope der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK), dessen filmwirtschaftliche Daten der FFA exklusiv zur Verfügung stehen. Das Panel umfasst 25.000 Teilnehmer (brutto) und steht repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 10 Jahren. Nicht erfasst werden Kinder unter 10 Jahre, ausländische Bürger sowie Personen, die ständig auf Reisen sind oder deren Bewegungsfreiheit vorübergehend eingeschränkt ist.

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