Deutsch-Polnischer Filmfonds fördert vier neue Projekte

29.10.2019

In der zweiten Förderrunde 2019 haben die Filmförderungsanstalt, die Mitteldeutsche Medienförderung, das Medienboard Berlin-Brandenburg und das Polnische Filminstitut im Rahmen des Deutsch-Polnischen Filmfonds vier Filmprojekte mit insgesamt 350.000 Euro gefördert.

In ihrem Drama „Felicità“ erzählt Irma-Kinga Stelmach („Preußisch Gangstar“) nach eigenem Drehbuch von der Polin Magda, die ihren Job als Pflegekraft in Italien aufgibt, um ihre Ehe zu retten und ihre Familie zurückzugewinnen. Das Projekt von 42film aus Halle (Saale) und Film Art Production Kraków erhält vom Fonds 140.000 Euro Produktionsförderung. 

Slawomir Fabicki, der 2002 mit „A Man Thing“ („Meska sprawa“) für einen Oscar® in der Kategorie Bester Kurzfilm („Live Action“) nominiert war, schildert in „Anxiety“ die Reise zweier Schwestern zu einer Sterbeklinik nach Holland. Die Produktion von Rohfilm Factory Leipzig und Apple Film Production Warschau wird mit 110.000 Euro gefördert. 

Das Regie-Duo Elwira Niewira und Piotr Rosolowski, das 2017 in Venedig für „Der Prinz und der Dybbuk“ den Preis für den besten Dokumentarfilm gewann, nimmt in „Das Hamlet-Syndrom“ eine moderne Theaterinszenierung des Shakespeare-Klassikers zum Ausgangspunkt für ein pulsierendes Porträt einer jungen ukrainischen Generation, die trotz aller Widrigkeiten ihr Land zum Besseren verändern will. „Das Hamlet-Syndrom“ ist ein gemeinsames Vorhaben von Kundschafter Filmproduktion Berlin und Balapolis Warschau (70.000 Euro Produktionsförderung).

Im Stil einer Mockumentary lässt Filip Antoni Malinowski in „Swimming Pool“ fünf Personen aus unterschiedlichen sozialen Schichten in einem Freibad an der deutsch-polnischen Grenze aufeinandertreffen. Die Entwicklung des Projekts von Inselfilm Produktion Berlin und Ragusa Film Warschau wird mit 30.000 Euro unterstützt.

Nächster Einreichtermin für Anträge auf Entwicklungs- oder Produktionsförderung für deutsch-polnische Filmvorhaben ist der 13. Dezember 2019. Antragsformulare und weitere Informationen stehen auf den Seiten der Filmförderungsanstalt, der Mitteldeutschen Medienförderung, des Medienboard und des Polnischen Filminstituts zur Verfügung.

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