FFA in Kürze

Aufgaben

Unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit und Kultur fördert die FFA Kinofilme in allen Phasen des Entstehens und der Verwertung: von der Drehbuchentwicklung über die Produktion bis hin zu Verleih, Vertrieb und Video. Weitere Mittel werden für die Förderung von Kinos, die Erhaltung des filmischen Erbes, für die Wahrnehmung und Verbreitung des deutschen Films im Ausland und für die Vermittlung von Filmbildung verwendet. Zudem hat die FFA den Auftrag, die Zusammenarbeit zwischen der Filmwirtschaft und den Fernsehsendern zur Stärkung des deutschen Kinofilms zu unterstützen. Weiterhin erfasst, analysiert und veröffentlicht die FFA regelmäßig die wichtigsten Marktdaten der Film-, Kino- und Videowirtschaft in Deutschland.

Organe

Der Vorstand führt die Geschäfte der FFA in eigener Verantwortung. Vorstand ist Peter Dinges, seine Stellvertreter sind Sarah Duve-Schmid und Frank Völkert.

Über alle grundsätzlichen Fragen, die zum Aufgabenbereich der FFA gehören, beschließt der Verwaltungsrat, dessen 36 Mitglieder

• vom Deutschen Bundestag,
• vom Bundesrat,
• von der für Kultur und Medien zuständigen obersten Bundesbehörde,
• von den Verbänden der Film- und Videowirtschaft,
• von den öffentlich-rechtlichen und privaten TV-Sendern,
• von der Deutschen Filmakademie,
• vom Verband Deutscher Filmexporteure,
• von den Gewerkschaften
• und den Kirchen

benannt und anschließend von der BKM berufen werden.

Aus dem Verwaltungsrat wird das Präsidium gewählt, das aus
10 Mitgliedern besteht und die Tätigkeit des Vorstandes überwacht.
Der Vorsitzende des Verwaltungsrates, Kulturstaatsminister a.D. Bernd Neumann, ist gleichzeitig Vorsitzender des Präsidiums.

Kommissionen

Mit Inkrafttreten des Filmförderungsgesetzes im Januar 2017 entscheiden Experten aus der Filmbranche in drei unabhängigen Kommissionen über Anträge aus den verschiedenen Förderbereichen der FFA:
• Kommission für Produktions- und Drehbuchförderung
• Kommission für Verleih-, Vertriebs- und Videoförderung
• Kommission für Kinoförderung

Die Kommission für Produktions- und Drehbuchförderung tagt in stetig wechselnder Besetzung mit jeweils sieben Mitgliedern, die Kommission für Verleih-, Vertriebs- und Videoförderung mit fünf rotierenden Mitgliedern. Die Besetzungen dieser beiden Kommissionen werden vom Verwaltungsrat für drei Jahre gewählt. Die Kommission für Kinoförderung besteht aus drei Mitgliedern sowie drei Stellvertretern, die von den Kinoverbänden vorgeschlagen und vom Verwaltungsrat gewählt werden.

Alle Förderkommissionen sind gendergerecht besetzt.

Überdies beruft der Verwaltungsrat
• den Richtlinienausschuss
• den Ausschuss für Innovations- und Strukturfragen
• den Ausschuss für EU-Filmfragen
• die Verhandlungsgruppe Film/Fernsehen
• die Deutsch-Französische Abkommenskommission

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