Zukunftsprogramm Kino I

Mit der Förderung sollen Kinos in ganz Deutschland, insbesondere auch außerhalb von Ballungsgebieten, als Kulturorte gestärkt und die Sichtbarkeit des kulturell anspruchsvollen Kinofilms in der Fläche gesichert werden. Die Förderung erfolgt im Rahmen der hierfür verfügbaren Haushaltsmittel.
 

Kulturstaatsministerin Monika Grütters setzt die Strukturförderung für Arthouse-Kinos und Kinos im ländlichen Raum im Jahr 2021 mit höherem Budget fort.

Um die Kinos in der aktuellen Krisenlage weiterhin bei nachhaltigen Modernisierungen zu unterstützen, wird das Zukunftsprogramm Kino I in der aktuellen Fassung im Jahr 2021 fortgesetzt. Hierfür stehen dank einer Aufstockung um 10 Mio. Euro aus dem Programm NEUSTART KULTUR insgesamt bis zu 25 Mio. Euro aus dem Kulturetat zur Verfügung.

Die vor dem Hintergrund der Pandemie im Mai 2020 angepassten Fördergrundsätze gelten auch im Jahr 2021. So beträgt insbesondere die maximale Höhe des Bundesanteils an der Zuwendung weiterhin bis zu 80 Prozent der förderfähigen Kosten.

Weitere Informationen in der Pressemitteilung der BKM vom 07. Januar 2021.

Zukunftsprogramm Kino I

Die Förderung können Kinos mit bis zu sieben Leinwänden beantragen, die mindestens eines der drei folgenden Kriterien erfüllen:

  • Sitz in einer Gemeinde bis maximal 50.000 Einwohner oder
  • Auszeichnung mit dem Kinoprogrammpreis der BKM, dem Kinopreis des Kinematheksverbundes oder einem Kinoprogrammpreis der Länder (s. Anhang der Fördergrundsätze) innerhalb der vergangenen drei Jahre vor Antragstellung oder
  • Besucheranteil von durchschnittlich mindestens 40 % für deutsche und europäische Filme oder Programmanteil von durchschnittlich mindestens 40 % deutsche und europäische Filme in den letzten drei Kalenderjahren.

Das Kino muss seinen Sitz in einem Bundesland haben, das eine Kinoförderung bereitgestellt. Weiterhin muss die Wirtschaftlichkeit des Kinobetriebs nachgewiesen werden (275 Vorführungen und mindestens neun Monate fortlaufender Spielbetrieb in den letzten drei Jahren). Die Förderung wird als nicht rückzahlbare Zuwendung (Zuschuss) bewilligt. 

Seit dem 18. Mai 2020 gelten folgende Änderungen der Fördergrundsätze

(befristet bis zum 31.12.2021)

  • Anhebung der maximalen Höhe des Bundesanteils an der Zuwendung von 40 % auf 80 % der förderfähigen Kosten.
  • Die übrigen 20 % zur Schließung der Finanzierung können durch komplementäre Förderungen oder den Eigenanteil der Kinos gedeckt werden.
  • Verzicht auf eine zwingende Kofinanzierung durch investive Förderprogramme der Länder.

Projektleitung

Jolinde Sawahn

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Jolinde Sawahn
Projektleitung
Tel.: 030 27577-153
Fax: 030 27577-155
E-Mail: sawahn@ffa.de

Förderreferent*innen

Thorben Kasch

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Thorben Kasch
Förderreferent
Tel.: 030 27577-423
Fax: 030 27577-444
E-Mail: kasch@ffa.de

Steffen Gronowski

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Steffen Gronowski
Förderreferent
Tel.: 030 27577-422
Fax: 030 27577-444
E-Mail: gronowski@ffa.de

Yvette Eckert

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Yvette Eckert
Förderreferentin
Tel.: 030 27577-412
Fax: 030 27577-444
E-Mail: eckert@ffa.de

Lars-Christian Reiher

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Lars-Christian Reiher
Förderreferent
Tel.: 030 27577-424
Fax: 030 27577-444
E-Mail: reiher@ffa.de

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