Open-air war in im letzten Jahr

Neue FFA-Studie zu den Kinosonderformen

29.08.2014

Die Kinosonderformen haben im Vorjahr sowohl an Besuchern als auch an Umsatz zugelegt - während Multiplexe (-5,4%) und herkömmliche Kinos (-3%) weniger Kinotickets verkauften. Zwischen Januar und Dezember 2013 lösten insgesamt 5,16 Mio. Besucher ein Ticket für eine Kinovorstellung in einer Sonderform, zu denen Autokinos, Filmfeste, Open-air-Veranstaltungen, kommunale Kinos oder Filmtheater in Universitäten, Schulen, Kasernen und Kliniken gerechnet werden. Die großen Gewinner waren dabei vor allem Autokinos ( 9,7%), Uni-Kinos ( 14,9%) und Open-air-Leinwände ( 15,4%), und dies, obwohl im letzten Jahr bei den Sonderformen die Zahl der Leinwände auf 579 zurückgegangen ist – sieben weniger als ein Jahr davor. Unter dem Strich zählt damit gut jeder achte Kinosaal in Deutschland zu den Sonderformen, deren Anteil am Gesamtbestand mit 12,6 Prozent unverändert blieb. Diese Zahlen legte die FFA jetzt in der 10. Auflage der Studie „Kino-Sonderformen – Ergebnisse der Jahre 2009 bis 2013“ vor.

Aus der Analyse geht auch hervor, dass die Sonderformen mit einem Gesamtumsatz von 31 Mio. Euro im Jahre 2013 das beste Resultat der letzten vier Jahre erzielt haben – auch wenn sie bei der Umsatzsteigerung der herkömmlichen Kinos und Multiplexe der vergangenen fünf Jahre nicht haben mithalten können. Insgesamt ging das Box-Office aller deutschen Kinosäle 2013 um ein Prozent zurück, wofür vor allem die Multiplexe (-2,5%) verantwortlich waren, die weiterhin gut die Hälfte (50,6%) der Ticketumsätze generierten. Die herkömmlichen Kinos ( 0,4%) und die Sonderformen ( 4,2%) hingegen verzeichneten jeweils ein Umsatzplus. Der kräftigte Besucherzuwachs von Open-air-Veranstaltungen ( 15,4 %) sorgte für einen noch stärkeren Umsatzschub ( 17,7%) dieser Kinoform – und dafür, dass sie zusammen mit den kommunalen und kulturellen Kinos den höchsten Anteil am Gesamtumsatz der Sonderformen bestreiten. Den größten Preisanstieg innerhalb der letzten fünf Jahre verzeichnen bei den Sonderformen die Saisonkinos ( 40%), während Universitätskinos von starken Preissteigerungen verschont blieben: Hier kostete der Eintritt im Durchschnitt gerade mal 2,64 Euro.

Die detaillierten Ergebnisse der Studie unter dem Titel „Kino-Sonderformen – Ergebnisse der Jahre 2009 bis 2013“ sind ab sofort unter www.ffa.de/publikationen abrufbar.

Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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