Förderung nach dem Deutsch-Französischen Abkommen

Ein neues Filmprojekt, das gemeinsam mit einem französischen Produktionspartner geplant ist, kann von der FFA im Rahmen des deutsch-französischen Koproduktionsabkommens gefördert werden. Diese Förderung ist eine zusammen mit dem französischen Centre National de la Cinématographie (CNC) eingerichtete Zusatzvereinbarung zum Deutsch-Französischen Filmabkommen, die Mittel für Koproduktionen zwischen beiden Ländern zur Verfügung stellt.

Aktueller Hinweis zur Antragstellung

Am 1. Januar 2017 tritt ein neues Filmförderungsgesetz in Kraft. Aus diesem Grund ist im Bereich der Produktions-, Drehbuch-, und Deutsch/Französischförderung  eine Antragsstellung erst ab diesem Zeitpunkt wieder möglich. Das Onlineportal wird mit den neuen Antragsformularen und gesetzlichen Vorgaben ab dem 01. Januar 2017 für Sie wieder verfügbar sein.

Deutsch-Französische Koproduktionen

Das jährliche Fördervolumen aus beiden Ländern beträgt 3,2 Millionen Euro. Davon sind 200.000 Euro zur Förderung des Produzentennachwuchses, dem Deutsch-Französischen Projektentwicklungsfonds, vorgesehen. Die Produktionsförderung auf deutscher Seite wird zur Hälfte aus Haushaltsmitteln der BKM und Mitteln der FFA erbracht. Es gelten die Fördervoraussetzungen der FFA-Projektfilmförderung. Es gelten die Fördervoraussetzungen der FFA-Projektfilmförderung.

Innerhalb dieser Förderung kann ein deutscher Produzent ein bedingt rückzahlbares Darlehen in Höhe von bis zu 20 Prozent seines Koproduktionsanteils, maximal jedoch 300.000 Euro, beantragen. Die Beteiligung von Drittländern ist in geringem Umfang zulässig.

Förderanträge müssen zeitgleich vom deutschen Produzenten bei der FFA und vom französischen Produzenten beim CNC gestellt werden. Dem Förderantrag sind u.a. das Drehbuch in deutscher Sprache, eine Bescheinigung des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und der Nachweis eines Verleihinteresses beizufügen. Die Deutsch-Französische Kommission kommt im Jahr in der Regel zu drei Fördersitzungen zusammen.
 

Online-Antrag für Deutsch-Französische Koproduktionen - Digitale Antragsannahme

Hier können Sie Anträge auf Projektförderung stellen

Dem Antrag auf Produktionsförderung sind folgende Anlagen digital beizufügen:

  • Drehbuch / Treatment (in deutscher Sprache)
  • Gewerbeanmeldung / aktueller Handelsregisterauszug
  • Inhaltsangabe incl. kurze Logline
  • ggf. kombinierte Verleihförderung (Kalkulation der Herausbringungskosten, Dealmemo mit Verleiher)
  • Kalkulation
  • Finanzierungsplan sowie Finanzierungsnachweise
  • Nachweis der Rechte (Autorenvertrag)
  • Verleihvertrag
  • Marketingkonzept mit Einschätzung der Auswertungserwartungen
  • Erklärung zum Rückfall der TV-Rechte
  • ggf. Koproduktionsverträge
  • ggf. vorläufige BAFA (bei internationalen Koproduktionen)
  • Drehplan
  • Stabliste
  • Filmografie des Antragstellers
  • Besetzungsliste incl. LOIs
  • Erklärung über die Beschäftigung von Nachwuchskräften
  • ggf. Ausnahmeanträge

Neu ab 1. September 2015: Deutsch-Französischer Projektentwicklungsfonds

Die Förderung deutsch-französischer Koproduktionen legt künftig ein besonderes Augenmerk auf Projekte junger Talente: Durch die Erweiterung um den Deutsch-Französischen Projektentwicklungsfonds im bestehenden Filmabkommen zwischen Deutschland und Frankreich stehen ab 1. September 2015 zusätzliche 200.000 Euro für die Entwicklung neuer Projekte zur Verfügung. Die für die Abwicklung der bilateralen Förderung zuständige Filmförderungsanstalt (FFA) und das Centre National de la Cinématographie (CNC) beteiligen sich jeweils zur Hälfte mit 100.000 Euro. 

Die Förderung beträgt höchstens 50 000 Euro und darf maximal 70 Prozent der Ausgaben für die Entwicklung umfassen. Antragsberechtigt sind in Deutschland und Frankreich ansässige Produzenten, die eine professionelle Filmausbildung abgeschlossen haben oder über Erfahrungen im Filmbereich verfügen. Für einen oder beide Antragsteller sollte das beantragte Projekt der erste oder zweite Film sein. Förderanträge müssen zeitgleich vom deutschen Produzenten bei der FFA und vom französischen Produzenten beim CNC gestellt werden. 

Kontakt

Kristin Holst

Holst_0013.jpg

Kristin Holst
Förderreferentin
Tel.: 030 -27 57 7 - 424
Fax: 030 - 27 57 7 - 444
E-Mail: holst@ffa.de

Marie Curie, NFP
Marie Curie
Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt, Studiocanal
Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt
Willkommen bei den Hartmanns, Warner
Willkommen bei den Hartmanns
Pettersson & Findus: Das schönste Weihnachten überhaupt, Wild Bunch
Pettersson & Findus: Das schönste Weihnachten überhaupt
Tschick, Studiocanal
Tschick