German Motion Picture Fund

Mit dem neuen Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) wird die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft des Filmstandorts Deutschland gestärkt und die Herstellung von Filmen und Serien als Wirtschafts- und Kulturgut gefördert. Unterstützt wird die Herstellung von international koproduzierten Kinofilmen und Serien mit hohem Herstellungsbudget und hohen Ausgaben in Deutschland. Das Programm setzt einen besonderen Anreiz, digitales Filmschaffen in Deutschland umzusetzen. Das jährliche Fördervolumen des Fonds beträgt 10 Millionen Euro. Zuständig für die Durchführung und Verwaltung der Fördermaßnahme ist die FFA. Anträge können ab dem 15. Dezember 2015 bei der FFA gestellt werden.

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German Motion Picture Fund

Die Zuwendung wird im Rahmen der Projektförderung in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses als Anteilfinanzierung gewährt. Die Höhe der Zuwendung bemisst sich nach den zuwendungsfähigen deutschen Herstellungskosten und beträgt in der Regel maximal 2,5 Millionen Euro.

Bei Filmen beträgt die Zuwendung 10 Prozent der zuwendungsfähigen deutschen Herstellungskosten. Auf Antrag kann die Zuwendung bis zu 20 Prozent betragen, wenn mindestens 2 Million Euro für digitales Filmschaffen in Deutschland ausgegeben werden.

Bei Serien beträgt die Zuwendung 20 Prozent der zuwendungsfähigen deutschen Herstellungskosten. Auf Antrag kann die Zuwendung bis zu 4 Millionen Euro betragen, wenn die deutschen Herstellungskosten mindestens 20 Millionen Euro ergeben und mindestens 2 Million Euro für digitales Filmschaffen in Deutschland verwendet werden.

Im Förderantrag ist die Notwendigkeit der Zuwendung für den Film- und Wirtschaftsstandort Deutschland darzustellen. Antragsberechtigt sind (Ko-)Produzenten von Filmen oder Serien, die einen Wohn- oder Geschäftssitz in Deutschland haben, und die bereits mindestens einen programmfüllenden Kinofilm hergestellt haben bzw. eine Serie, die von einem Rundfunkveranstalter oder einer Video-on-Demand-Plattform abgenommen wurde. Die Herstellungskosten eines Films müssen mindestens 25 Millionen Euro die Herstellungskosten einer Serie mindestens 1,2 Millionen Euro pro Episode betragen. Sowohl bei Filmen als auch bei Serien müssen die deutschen Herstellungskosten mindestens 40 Prozent ausmachen. Von dieser Anforderung kann auf Antrag abgesehen werden, wenn über alle Phasen des gesamten Herstellungsprozesses betrachtet mindestens 3 Millionen Euro für digitales Filmschaffen in Deutschland aufgewendet werden.

Antragsformular

Auf der Webseite des BMWi finden Sie alle Informationen und Formulare für die Antragstellung. 

Kontakt

Joscha Hansen

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Joscha Hansen
Tel.: 030 - 27 57 7 - 550
Fax: 030 - 27 57 7 - 560
E-Mail: hansen@ffa.de

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