Soforthilfeprogramme der Filmförderungen

Zukunftsprogramm Kino II für pandemiebedingte Investitionen (Antragstellung ab 1.8.2020)

In Ergänzung zum laufenden Zukunftsprogramm Kino hat die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) ein weiteres Förderprogramm in Höhe von insgesamt 40 Millionen Euro aufgesetzt. Das Zukunftsprogramm Kino II für pandemiebedingte Investitionen richtet sich an Kinos, die die Antragsvoraussetzungen des bestehenden Zukunftsprogramms Kino (in der Fassung vom 18. Mai 2020) nicht erfüllen. Gefördert werden Schutzmaßnahmen gegen die Ausbreitung der Covid-19-Pandemie sowie zukunftsgerichtete Investitionen zur Stärkung der Attraktivität der Kinos bei Wiedereröffnung und Weiterbetrieb.

Weitere Informationen

FFA-Maßnahmenpaket für die deutsche Film- und Kinowirtschaft

Um die Auswirkungen der Corona-Krise für die deutsche Film- und Kinowirtschaft abzumildern, haben Präsidium und Verwaltungsrat der Filmförderungsanstalt ein umfangreiches Maßnahmenpaket beschlossen.

Für die Referenzfilmförderung kann die Teilnahme an Festivals, die vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie nicht als Präsenzfestival durchgeführt werden können, sondern stattdessen online stattfinden, unter den jeweiligen Festival-Voraussetzungen berücksichtigt werden.

Geänderte Regelungen zu FFA-Filmabgabe und -Darlehenstilgungen

Angesichts der Ausbreitung von COVID-19, die aufgrund der Ausführungsverordnungen der einzelnen Bundesländer die vorübergehende Schließung u.a. von Kinos, des stationären Handels sowie der Gastronomie nach sich zog, gelten als Teil des FFA-Maßnahmepaketes geänderten Regelungen zu Filmabgabe und Darlehenstilgungen.

Flexibilisierung der Auszahlung von Kinoreferenzmitteln

Mit einer Neufassung der Richtlinie D. 14, die am 18. Juni 2020 vom FFA-Verwaltungsrat beschlossen wurde, ist eine flexiblere Auszahlung der Kinoreferenzmittel möglich. In begründeten Ausnahmefällen müssen keine Verwendungsnachweise für die Auszahlung der ersten Rate vorgelegt werden, wenn die Antragsteller*innen schriftlich erklären, die Mittel für eine Maßnahme nach § 143 S. 1 FFG i.V.m. § 134 FFG oder nach § 143 S. 2 FFG zu verwenden. Da die Anträge für die Kinoreferenzmittel für das Kalenderjahr 2019 bis zum 15. März 2020 gestellt werden mussten, ist eine Rückwirkung der Neuregelung in die Richtlinie aufgenommen worden, damit sie bereits den aktuell auszahlungsberechtigten Kinobetreibern zugutekommt.

Gemeinsames Hilfsprogramm der Bundes‐ und Länderförderer für die Film‐ und Medienbranche (Antragsfrist: bis 29.5.2020)

Vor dem Hintergrund der Corona-Krise und ihren Auswirkungen auf die Film- und Medienbranche haben die Bundes- und Länderförderer ein gemeinsames Hilfsprogramm mit Maßnahmen in den Bereichen Produktion, Verleih und Kino entwickelt. Es bezieht sich auf von verschiedenen Fördereinrichtungen in der Regel gemeinsam geförderte Projekte und umfasst Maßnahmen zur Produktions-, Verleih- und Kinoförderung.

Corona-Mehrkostenförderung der kulturellen Filmförderung der BKM (keine Antragsfrist)

Um die Branche bestmöglich zu unterstützen, hat die Beauftragte für Kultur und Medien (BKM) mit der Filmförderungsanstalt (FFA) und den Länderförderern ein Hilfsprogramm für die Bereiche Produktion, Verleih und Kino entwickelt.

Auch die Kulturelle Filmförderung der BKM beteiligt sich anteilig an den pandemiebedingten Mehrkosten der geförderten Projekte. Zur Ergänzung der gemeinsamen FAQ der Bundes- und Länderförderer finden Sie weitere Hinweise zum Verfahren der Antragsstellung an dieser Stelle.

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