Zukunftsprogramm Kino I

Mit der Förderung sollen Kinos in ganz Deutschland, insbesondere auch außerhalb von Ballungsgebieten, als Kulturorte gestärkt und die Sichtbarkeit des kulturell anspruchsvollen Kinofilms in der Fläche gesichert werden. Die Förderung erfolgt im Rahmen der hierfür verfügbaren Haushaltsmittel.
 

Gemäß den Fördergrundsätzen der BKM für die strukturelle und nachhaltige Förderung von Kinos erfolgt die Vergabe der Förderung im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel. Da die Antragslage die zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel in Höhe von 30 Mio. € übersteigt, ist eine Antragsstellung in diesem Jahr nicht mehr möglich.

Die Bearbeitung der beantragten Projekte erfolgt in der Reihenfolge ihres Eingangs bei der FFA. Anträge, die zu einem Zeitpunkt eingereicht wurden, als die Antragslage die zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel von 30 Mio. € überstiegen hat, können leider nicht bewilligt werden und werden abgelehnt.

Die vor dem Hintergrund der Pandemie im Mai 2020 angepassten Fördergrundsätze gelten auch im Jahr 2021. So beträgt insbesondere die maximale Höhe des Bundesanteils an der Zuwendung weiterhin bis zu 80 Prozent der förderfähigen Kosten.

Beim Zukunftsprogramm Kino I handelt es sich um ein auf mehrere Jahre konzipiertes Förderprogramm. Ab Januar 2022 können erneut Anträge auf Grundlage der zum Antragszeitpunkt geltenden Richtlinie gestellt werden.

Zukunftsprogramm Kino I

Die Förderung können Kinos mit bis zu sieben Leinwänden beantragen, die mindestens eines der drei folgenden Kriterien erfüllen:

  • Sitz in einer Gemeinde bis maximal 50.000 Einwohner oder
  • Auszeichnung mit dem Kinoprogrammpreis der BKM, dem Kinopreis des Kinematheksverbundes oder einem Kinoprogrammpreis der Länder (s. Anhang der Fördergrundsätze) innerhalb der vergangenen drei Jahre vor Antragstellung oder
  • Besuchsanteil von durchschnittlich mindestens 40 % für deutsche und europäische Filme oder Programmanteil von durchschnittlich mindestens 40 % deutsche und europäische Filme in den letzten drei Kalenderjahren.

Das Kino muss seinen Sitz in einem Bundesland haben, das eine Kinoförderung bereitgestellt. Weiterhin muss die Wirtschaftlichkeit des Kinobetriebs nachgewiesen werden (275 Vorführungen und mindestens neun Monate fortlaufender Spielbetrieb in den letzten drei Jahren). Die Förderung wird als nicht rückzahlbare Zuwendung (Zuschuss) bewilligt. 

Seit dem 18. Mai 2020 gelten folgende Änderungen der Fördergrundsätze

(befristet bis zum 31.12.2021)

  • Anhebung der maximalen Höhe des Bundesanteils an der Zuwendung von 40 % auf 80 % der förderfähigen Kosten.
  • Die übrigen 20 % zur Schließung der Finanzierung können durch komplementäre Förderungen oder den Eigenanteil der Kinos gedeckt werden.
  • Verzicht auf eine zwingende Kofinanzierung durch investive Förderprogramme der Länder.

Online-Antrag für das Zukunftsprogramm Kino - Digitale Antragsannahme

Um der hohen Nachfrage besser gerecht werden zu können, hat Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters das ZPK I um weitere 5 Mio. € aus Mitteln des Konjunkturpakets NEUSTART KULTUR verstärkt und von 25 Mio. € auf nunmehr insgesamt 30 Mio. € erhöht. Gemäß den Fördergrundsätzen der BKM für die strukturelle und nachhaltige Förderung von Kinos erfolgt die Vergabe der Förderung im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel. Da die Antragslage bereits aktuell die nunmehr zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel in Höhe von 30 Mio. € übersteigt, ist eine Antragsstellung bis auf weiteres nicht mehr möglich. Wir prüfen derzeit, ob evtl. weitere Mittel für Pandemie-bedingte Investitionen aus dem Programm „NEUSTART KULTUR II“ zur Verfügung gestellt werden können und das Antragsportal ggf. in diesem Jahr erneut geöffnet werden kann.

Login zum Förderportal für Antragsteller, die bereits eine Eingangsbestätigung erhalten haben 

Projektleitung

Jolinde Sawahn

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Jolinde Sawahn
Projektleitung
E-Mail: sawahn@ffa.de

Förderreferent*innen

Thorben Kasch

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Thorben Kasch
Förderreferent
Tel.: 030 27577-423
Fax: 030 27577-444
E-Mail: kasch@ffa.de

Steffen Gronowski

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Steffen Gronowski
Förderreferent
Tel.: 030 27577-422
Fax: 030 27577-444
E-Mail: gronowski@ffa.de

Yvette Eckert

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Yvette Eckert
Förderreferentin
Tel.: 030 27577-412
Fax: 030 27577-444
E-Mail: eckert@ffa.de

Lars-Christian Reiher

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Lars-Christian Reiher
Förderreferent
Tel.: 030 27577-424
Fax: 030 27577-444
E-Mail: reiher@ffa.de

Sascha Lubrich

FFA_MItarbeiter.png

Sascha Lubrich
Förderreferent
Tel.: 030 27577-425
Fax: 030 27577-444
E-Mail: lubrich@ffa.de

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