German Motion Picture Fund (GMPF)

Der German Motion Picture Fund – ein Förderprogramm der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) – unterstützt die Produktion hochbudgetierter Serien und Filme, die nicht im Kino ausgewertet werden. Dabei handelt es sich um eine automatische Förderung, die als nichtrückzahlbare Zuwendung bei Vorliegen aller Fördervoraussetzungen und ausreichenden Fördermitteln gewährt wird. Ziel des Förderprogramms ist es, die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft des Filmstandorts Deutschlands zu stärken und Produzenten*innen einen Anreiz zu bieten, neue und kreative Formate umzusetzen.

Aufgrund der hohen Nachfrage wurde der GMPF 2022 mit einem Förderbudget von 90 Millionen Euro ausgestattet.

Antragsberechtigt sind Produzent*innen bzw. Koproduzent*innen mit einem Sitz oder einer Niederlassung in Deutschland, die in den letzten fünf Jahren bereits einen Film oder eine Serie hergestellt haben. Mindestens 40 Prozent der Gesamtherstellungskosten müssen in Deutschland ausgegeben werden

Fiktionale HighEnd-Serien: Laufzeit von mindestens 240 Minuten und Mindestherstellungskosten von 30.000 Euro pro Minute oder 1,2 Millionen Euro pro Folge und 7,2 Millionen Euro pro Staffel.

Dokumentarische HighEnd-Serien: Laufzeit von mindestens 180 Minuten und Mindestherstellungskosten 9.000 Euro pro Minute oder 360.000 Euro pro Folge und 1,65 Millionen Euro pro Staffel, Minutenpreis von 7.000 Euro darf nicht unterschritten werden.

Die Zuwendung kann bis zu 20 bzw. 25 Prozent der zuwendungsfähigen deutschen Herstellungskosten (ADHK) betragen, maximal 10 Millionen Euro, gestaffelt in Abhängigkeit von den deutschen Herstellungskosten (DHK) und den Ergebnissen im kulturellen Eigenschaftstest.

Filme: Gesamtherstellungskosten von mindestens 25 Millionen Euro sowie eine Laufzeit von mindestens 79 Minuten. Der Zuschuss kann bis zu 20 Prozent betragen, maximal 2,5 Millionen Euro.

Beim GMPF gibt es keine Antragstermine, eine Einreichung ist laufend möglich. Bitte beachten Sie, dass Anträge grundsätzlich spätestens sechs Wochen vor Drehbeginn postalisch eingereicht werden müssen und Bescheide frühestens vier Monate vor Drehbeginn ausgestellt werden können. Das aktuelle Antragsformular erhalten Sie auf Anfrage bei der FFA  (gmpf@ffa.de).

Serien

Zuwendung von bis zu 20 bzw. 25 Prozent der zuwendungsfähigen DHK
max. 10 Millionen Euro

Filme

Zuwendung von bis zu 20 Prozent der zuwendungsfähigen DHK
max. 2,5 Millionen Euro

Aktuelle Informationen zur Antragstellung

Bitte beachten Sie die nachstehenden Hinweise zur Antragseinreichung und zum Windhundverfahren. Folgende Unterlagen sind unbedingt notwendig:

  • das Drehbuch bzw. die Drehbücher (bei einem Antrag auf Serienförderung Drehbücher von mehr als der Hälfte der Episoden);
  • der vollständige Nachweis der Verfilmungsrechte (alle Autorenverträge und bei einer Romanverfilmung außerdem der Vertrag über die Verfilmungsrechte);
  • bei Koproduktionen den Koproduktionsvertrag (ggf. ein verbindliches Deal Memo);
  • der Auswertungsvertrag mit dem Erstauswerter (ein Letter of Intent oder ein Letter of Confirmation reichen nicht aus)

Sollten Teile der oben genannten Nachweise fehlen, erhalten Sie von uns eine Aufforderung zur Nachreichung. Der Antrag wird erst zum Zeitpunkt des Eingangs der fehlenden Nachweise angenommen. Er bekommt mit diesem Datum eine Eingangsbestätigung und erhält seinen Platz im Windhundverfahren.

Die Prüfung der angenommenen Anträge erfolgt strikt in der Reihenfolge ihres Eingangsdatums. Nach erfolgter Antragsprüfung erhalten Sie eine schriftliche Rückmeldung von uns. Hat die Prüfung ergeben, dass der Antrag unvollständig ist, erhalten Sie die Möglichkeit der Nachreichung von Unterlagen und Nachweisen bzw. Kostenkalkulationen. Erst mit Eingang dieser Nachreichung wird das Projekt wieder in der Prüfreihenfolge berücksichtigt. Wenn Ihr Antrag vollständig ist und das Projekt alle erforderlichen Voraussetzungen für eine Förderung erfüllt und ausreichend Haushaltsmittel zur Verfügung stehen, erhalten Sie von uns einen Zuwendungsbescheid (frühestens jedoch vier Monate vor Beginn der Dreh- bzw. Animationsarbeiten).

Kontakt

Jolinde Sawahn

Projektleitung
Auftragsverwaltung für die BKM

Tel.: 030 27577-153

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Kristin Holst

Teamleitung
Zukunftsprogramm Kino I, GMPF und DFFF

Tel.: 030 27577-146

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Janine Rump

Förderreferentin

Tel.: 030 27577-149

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Isabell Heins

Förderreferentin

Tel.: 030 27577-145

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Kristina Stelter

Förderreferentin

Tel.: 030 27577-143

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Ulrike Stockhausen

Teamassistenz

Tel.: 030 27577-142

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Karolin Riedl

Justiziarin

Tel.: 030 27577-564

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Ann-Malen Witt

Ann-Malen Witt

Presse und Öffentlichkeitsarbeit

Tel.: 030 27577-524

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Die Hausanschrift des GMPF
Filmförderungsanstalt
Friedrichstraße 153a
10117 Berlin

Die Postanschrift des GMPF
Filmförderungsanstalt
Große Präsidentenstraße 9
10178 Berlin