Programmkinos und ihr Publikum im Jahr 2005

September 2006

Das Publikum der Programmkinos wird jünger. Das belegt die aktuelle Programmkinostudie der FFA, die soeben auf der 6. Filmkunstmesse Leipzig vorgestellt wurde. Der Studie zufolge stellten im Jahr 2005 die 20 bis 29jährigen mit 23,4 Prozent die stärkste Besuchergruppe dar; ein Jahr zuvor waren es noch die 30 bis 39jährigen. Das Angebot der Programmkinos zog nach wie vor aber auch das ältere Publikum an. So besuchten im Jahr 2005 die über 60jährigen fast doppelt so häufig ein Programmkino als im Gesamtdurchschnitt. Das Durchschnittsalter des Arthouse-Fans, der auch weniger Geld für den Verzehr im Kino als der durchschnittliche Kinobesucher ausgab und der vorzugsweise zwischen 20 und 22 Uhr ins Kino ging, lag bei 37 Jahren. Nahezu unverändert blieb der Anteil der Programmkinos: Wie schon 2004 waren fast 12 Prozent aller Leinwände in Deutschland Arthousekinos, über ein Viertel befand sich weiterhin in Großstädten. Im Verhältnis zur Einwohnerzahl der einzelnen Bundesländer wies Berlin auch 2005 wieder die höchste Programmkinodichte auf.

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Lieber Thomas (c) Wild Bunch
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Mein Sohn (c) Warner
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Hannes (c) Studiocanal
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Contra (c) Constantin
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Happy Family (c) Warner
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Es ist nur eine Phase, Hase (c) Majestic
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Die Schule der magischen Tiere (c) Leonine
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Die Rettung der uns bekannten Welt (c) Warner
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Wagner, Bayreuth und der Rest der Welt (c) Filmwelt
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Schachnovelle (c) Studiocanal
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Die Geschichte meiner Frau (c) Alamode
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