Wegweisender Gipfel in Frankreich: FFA ist Gründungsmitglied der globalen Alliance Lumière

Pressemitteilung vom 08.09.2026

Die Filmförderungsanstalt gehört zu den Gründungsmitgliedern der neu ins Leben gerufenen Alliance Lumière, dem weltweit ersten internationalen Netzwerk nationaler Institutionen für den Kino- und audiovisuellen Sektor. Das historische Abkommen wurde im Rahmen des ersten Sommet Lumière, des Gipfels zur Zukunft von Kino und Bewegtbild, am 7. September 2026 im südfranzösischen Saint-Paul-de-Vence geschlossen. Das Treffen vereinte rund 200 Spitzenrepräsentant*innen aus Politik, Kultur und Wirtschaft aus über 65 Ländern, darunter FFA-Vorstand Peter Dinges. Die Konferenz, zu der Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Südkoreas Präsident Lee Jae Myung eingeladen hatten, markiert eine neue Ära der globalen Kulturdiplomatie.

„Die Alliance Lumière ist ein Meilenstein für die internationale Filmpolitik“, erklärt FFA-Vorstand Peter Dinges. „Erstmals schließen sich nationale Filminstitutionen weltweit zusammen, um den globalen Veränderungen mit einer gemeinsamen Strategie zu begegnen. Die FFA gestaltet diese neue globale Initiative als Gründungsmitglied aktiv mit – gemeinsam mit über 50 Organisationen von Anfang an. Kino und audiovisuelles Schaffen kennen keine nationalen Grenzen. Mit der Alliance Lumière schaffen wir eine dauerhafte Plattform, um den Herausforderungen des digitalen Zeitalters mit einer starken globalen Strategie gemeinsam zu begegnen.“

Die Alliance Lumière versteht sich als offenes Netzwerk für alle nationalen Filminstitutionen weltweit. Die künftige Zusammenarbeit wird durch zwei jährliche Termine strukturiert: einen wechselnden Jahreskongress sowie ein strategisches Arbeitstreffen im Mai während der Internationalen Filmfestspiele in Cannes.

Die FFA hat sich zudem an einer Erklärung zur Nachhaltigkeit in der Film- und Fernsehbranche beteiligt. Darin verpflichten sich die Unterzeichnenden zu einer engeren Zusammenarbeit bei der ökologischen Transformation. Ziel ist die Harmonisierung länderspezifischer Initiativen sowie die Entwicklung grenzüberschreitend kompatibler Standards.

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