Das sind die FFA-Branchentiger 2026

Pressemitteilung vom 08.06.2026

Die FFA vergibt rund 39 Millionen Euro Referenzförderung an Produktions- und Verleihunternehmen sowie Regisseur*innen und Autor*innen.

Je erfolgreicher ein Film an der Kinokasse, bei Filmpreisen und Festivals in den Vorjahren war, desto mehr Referenzpunkte sammelt er. Die erfolgreichsten Unternehmen und Filmschaffenden sind die „FFA-Branchentiger 2026“.

Produktionsunternehmen von Langfilmen erhalten in diesem Jahr durchschnittlich 0,99 Euro pro Punkt, wenn sie die Maximalfördersumme von 2 Mio. Euro nicht erreichen.

Insgesamt wurden für 115 Filme 24,18 Millionen Euro zuerkannt.

600.000 Euro werden in diesem Jahr erstmals für den Gleichstellungsbonus an 18 Produktionen mit Frauen in leitenden Positionen vergeben. Der Bonus kann für neue Filmprojekte eingesetzt werden, in denen Frauen wieder einen entsprechenden Anteil der leitenden Positionen innehaben.

Regisseur*innen und Drehbuchautor*innen erhalten jeweils 5 Prozent (maximal 30.000 Euro) der für ihren Film zuerkannten Fördersumme im Bereich Produktion.

Die Regie-Branchentiger 2026 sind: Michael Bully Herbig für „Das Kanu des Manitu“, Bernhard Jasper für „Die Schule der magischen Tiere 4“, Karoline Herfurth für „Wunderschöner“, Tim Dünschede für „Die Drei ??? und der Karpatenhund“, Marcus H. Rosenmüller für „Pumuckl und das große Missverständnis“, Fatih Akin für „Amrum“ und Mia Maariel Meyer für „22 Bahnen“.

Im Bereich Drehbuch haben Anil Kizilbuga für „Die drei ??? und der Karpatenhund“ und Elena Hell für „22 Bahnen“ die höchsten einzelnen Fördersummen erreicht und sind damit Drehbuch-Branchentiger 2026.

Die Constantin Film Produktion GmbH ist mit Referenzpunkten im Wert von insgesamt 2,37 Millionen Euro FFA-Branchentiger im Bereich Produktion und hat auch den Film mit dem höchsten Referenzmittelbetrag mitproduziert: „Das Kanu des Manitu“.

„Das Kanu des Manitu“ ist mit rund 5 Millionen Besucher*innen und ebenso vielen Referenzpunkten auch der erfolgreichste Film und erreicht, genauso wie „Die Schule der magischen Tiere 4“, die Maximalfördersumme von 2 Millionen Euro.

Für Verleihunternehmen wurden insgesamt rund 14,38 Millionen Euro für 105 Filme zuerkannt. Jeder gesammelte Punkt war 0,79 Euro wert.

Hier punktete die Constantin Film Distribution GmbH mit insgesamt 3,04 Millionen Euro und ist damit Verleih-Branchentiger 2026. Der Film mit der höchsten einzelnen Fördersumme ist „Die Schule der magischen Tiere 4“.

Der erfolgreichste Kurzfilm 2026 ist „Tako Tsubo“ von Eva Pedroza und Fanny Sorgo. Für den Erfolg bei Festivals und Kurzfilmpreisen – darunter auch der SHORT TIGER der FFA – wurden dem Film bei einem Punktwert von 583,47 Euro 43.760 Euro zuerkannt.

Kurzfilm-Branchentiger 2026 ist mit rund 70.000 Euro für drei Filme die Wait a second! GbR. Die Gesamtsumme der Zuerkennungen betrug im Bereich Kurzfilm knapp 565.000 Euro.

FFA-Referenzfördergelder können von den Produktions- und Verleihunternehmen, Regisseur*innen und Drehbuchautor*innen innerhalb von drei Jahren für neue Kinoprojekte verwendet werden.

Zu den detaillierten Listen der FFA-Referenzfilmförderung 2026

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