FFA legt Kinobilanz vor: Gutes Kinojahr 2025 dank deutscher Filme
Pressemitteilung vom 11.02.2026
Mit 91,9 Mio. verkauften Tickets und 924 Mio. Euro Umsatz war das Kinojahr 2025 stärker als 2024. Der deutsche Marktanteil liegt bei 27,4 Prozent und damit 6,8 Prozentpunkte über dem des Vorjahrs.
„Nach einem enttäuschenden 1. Halbjahr starteten die Kinos im Sommer 2025 richtig durch“, erklärt FFA-Vorstand Peter Dinges. „Im August kam ‚Das Kanu des Manitu‘ in die Kinos, und in einem starken Dezember schlugen endlich wieder mehr als 10 Mio. Tickets zu Buche.“
Für deutsche Filme wurden 24,3 Mio. Tickets verkauft, ein Plus von 37,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. „Deutsche Filme hatten 2025 einen Marktanteil von 27,4 Prozent – der höchste Wert in den letzten 5 Jahren“, so Peter Dinges weiter. „Einen großen Anteil daran hatte natürlich ‚Das Kanu des Manitu‘, mit dem erstmals seit 2017 wieder eine heimische Produktion an der Spitze der Kinocharts gestanden hat. Aber mit ‚Die Schule der magischen Tiere 4‘ steht ein weiterer hiesiger Titel in den Top 10, und besonders im 2. Halbjahr zeigt sich der deutsche Film unglaublich vielfältig: Fortsetzungen, Komödien, Familienfilme, BookTok-Verfilmungen und anspruchsvolle Arthouse- und Festivalerfolge haben ein breites Publikum gefunden – und 2025 zu dem Jahr gemacht, in dem deutsche Filme die Kinobilanz gerettet haben.“
Mit insgesamt 91,9 Mio. Tickets 2025 wurden 2,1 Prozent mehr als 2024 verkauft, der Umsatz stieg um 6,4 Prozent auf 924 Mio. Euro. Meistgesehener Film ist mit 5 Mio. Tickets „Das Kanu des Manitu“, gefolgt von „Ein Minecraft Film“ (3,5 Mio.) und „Lilo & Stitch“ (3,3 Mio.). Der am 17. Dezember gestartete „Avatar: Fire and Ash“ kommt mit 3 Mio. Tickets nach nur zwei Spielwochen auf Platz 5.
Die Kennzahlen zum Kinobestand 2025 sind weiterhin stabil, das zeigt ein Vergleich der wichtigsten Daten vom Januar 2025 mit denen vom Dezember 2025. Demnach ist die Zahl der Standorte um 0,5 Prozent auf 947 gestiegen, die der Kinos um 0,9 Prozent auf 1.651 und die der Leinwände um 0,7 Prozent auf 4.757.
„Ein direkter Vergleich der Daten mit denen der Vorjahre ist aus technischen Gründen nicht möglich“, erklärt Norina Lin-Hi, Leiterin Strategie und Analyse. „Nach langer Vorbereitung konnten wir die Bemessungsgrundlagen des Kinobestandes zum 1. Januar 2025 umstellen und sind damit nun viel besser in der Lage, die Vielfalt des Filmabspiels der unterschiedlichen Kinoformen deutlich genauer abzubilden.“
„Wir können zufrieden auf das Kinojahr 2025 zurückblicken“, resümiert Peter Dinges. „Die Besuchszahlen sind natürlich noch steigerungsfähig, aber insgesamt in Ordnung. Der große Anteil des deutschen Films am Jahresergebnis belegt einmal mehr seine Bedeutung für den Kinomarkt – und ist auch eine schöne Bestätigung für unsere Arbeit als Filmförderung des Bundes und die unserer Kolleg*innen bei den Filmförderungen der Länder.“
Zum Download:
Das Kinojahr 2025: Kino- und Filmergebnisse / Filmförderung in Zahlen / Deutscher Film