Vive le Kino! Die Filmförderung des Bundes auf dem 43. FILMFEST MÜNCHEN

Pressemitteilung vom 25.06.2026

Bienvenue en Bavière! Neben 31 geförderten Filmen im Festivalprogramm feiert die Filmförderung des Bundes beim diesjährigen FILMFEST MÜNCHEN (26. Juni bis 5. Juli 2026) insbesondere die deutsch-französische Filmfreundschaft: 25 Jahre „Minitraité“ werden mit einem eigenen Veranstaltungstag gewürdigt.

Valeska Grisebachs in Cannes mit dem Preis der Jury ausgezeichnetes deutsch-französisch-bulgarisch-österreichisches Drama „Das geträumte Abenteuer“ wurde mit Mitteln des Deutsch-Französischen Koproduktionsfonds produziert. Es konkurriert zusammen mit zehn weiteren von FFA und BKM geförderten Filmen – darunter Sandra Wollners in Cannes mit dem Prix Un Certain Regard ausgezeichnete deutsch-österreichische Koproduktion „Everytime“ – um den höchstdotierten Preis des Festivals, den CineCoPro Award. Ebenfalls mit einem Preis aus Cannes im Gepäck kommt Ryûsuke Hamaguchis mit minoritärer Koproduktionsförderung entstandenes französisch-japanisch-deutsch-belgisches Drama „All Of A Sudden“ nach München, wo es im internationalen Wettbewerb CineMasters Chancen auf eine Auszeichnung hat.

In der Reihe Neues Deutsches Kino feiern zehn geförderte Produktionen ihre Weltpremiere, darunter Randa Chahouds Romanverfilmung „Identitti“, Annekatrin Hendels Dokumentarfilm „Hiddensee“ und das Drama „Im Spiegel meiner Mutter“ von Regisseurin Jutta Brückner, der zusätzlich eine eigene Hommage gewidmet ist.

Darüber hinaus läuft im Wettbewerb CineKindl Nancy Mac Granaky-Quayes Kriminalgeschichte „Das Geheimnis der gestohlenen Maske“, die Sektion Spotlight wartet mit fünf Weltpremieren geförderter Filme auf, darunter Marcus O. Rosenmüllers im Konzentrationslager Auschwitz angesiedeltes Drama „Block 10“ und Helena Hufnagels Tragikomödie „Lieblingsmenschen – Die außergewöhnliche Freundschaft von Agnes & Amir“.

Alle geförderten Filme auf dem FILMFEST MÜNCHEN im Überblick

25 Jahre Minitraité: Deutsch-französische Förderung im Fokus

Seit 25 Jahren fördert der Minitraité deutsch-französische Koproduktionen. Das gemeinsame Förderprogramm von FFA, BKM und dem französischen CNC steht in diesem Jubiläumsjahr beim FILMFEST MÜNCHEN mit gleich drei geförderten Filmen und zwei Veranstaltungen im Mittelpunkt: Am Montag, 29. Juni, findet im Amerikahaus der ARTE-Filmtalk „25 Jahre Minitraité – Eine deutsch-französische Erfolgsgeschichte“ mit Regisseurin Valeska Grisebach und Produzent Jonas Dornbach statt. Am Nachmittag lädt die FFA zur „Happy Hour des FILMFEST MÜNCHEN – 25 Jahre Minitraité“ ein; die Veranstaltung ist offen für alle Akkreditierten. Den Abschluss des deutsch-französischen Tages bildet die Deutschlandpremiere von Valeska Grisebachs Cannes-gekröntem Drama „Das geträumte Abenteuer“. Die weiteren beim FILMFEST MÜNCHEN präsentierten Minitraité-geförderten Koproduktionen sind Rubika Shahs Dokumentarfilm „The Mad Dog of Europe“ im Wettbewerb CineCoPro und Susanne Heinrichs musikalische Komödie „Die miserable Mutter“, die für den Förderpreis Neues Deutsches Kino nominiert ist.

Weitere Aktivitäten mit FFA-Beteiligung

Mit FFA-Förderung findet am ersten Festivaltag außerdem die Creators Conference der Produktionsallianz mit zahlreichen Panels zur Zukunft der Produktionswirtschaft statt. Themen sind u. a. der filmpolitische Rahmen der Investitionsverpflichtung und die Herausforderungen durch KI für das Erzählen wie für die Förderung. Am 28. Juni diskutiert Jolinde Sawahn, Stellvertretung des FFA-Vorstands und Leiterin Förderung, beim Panel „Film Familie Fairness – Ein soziales Siegel für die Branche“ der Deutschen Akademie für Fernsehen über familiengerechtes Drehen als Zukunftsfrage für faire Arbeitsbedingungen, Qualität und Fachkräftesicherung. Auch das FFA- und BKM-geförderte Qualifizierungsprogramm NewMotion blickt am 28. Juni in die Zukunft und erörtert im Panel „Future in Motion“ die Möglichkeiten zur langfristigen Verankerung nachhaltiger Strukturen. Im Rahmen der CineCoPro Conference, die sich in diesem Jahr dem Filmschaffen der fünf nordischen Länder Dänemark, Finnland, Island, Norwegen und Schweden widmet, bringt der Nordic NEST Aperitivo am 30. Juni geladene Branchenangehörige aus Deutschland und Nordeuropa zum Austausch zusammen. Das Development-Programm Nordic NEST ist eine gemeinsame Initiative der MOIN Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein mit der FFA und den Five Nordics.

 

Grafiken: FILMFEST MÜNCHEN, FFA

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